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Karabiner K-31 Jagd
Schleifen und Einölen
Die
ventilierte Schaftkappe habe ich angeschraubt, die Form abgezeichnet und
mit einer Stahlsäge herausgesägt. Danach habe ich mit der Schleifmaschine
und 120er Papier die Rundungen abgeschliffen, geputzt und an den Schaft
mittels vorgebohrten Löchern angeschraubt. Der letzte Schritt war das Einölen
des Schaftes. Das Produkt „Schaftol“ extra Dunkel www.kaehny.de/pflege/pflege.htm
hat mir besonders gefallen. Diesen Vorgang habe ich drei Mal wiederholt.
Zwischen den Einölvorgängen muss der Schaft am besten bei
Zimmertemperatur getrocknet werden. So verhindert man, dass der Schaft sich
verzieht. Einer der letzten Schritte war das Zusammenbauen des Gewehres.
Die Vorderschafts-Schraube konnte ich verwenden. Für die Schraube am
Pistolengriff musste ich eine neue Schraube nehmen, da ich sie kürzen
musste. Die Original Schraube wollte ich nicht zerstückeln. Der große
Augenblick war da. Ist der Lauf frei schwingend? Passte alles? Nach
mehrmaligem Nachschleifen und kleinen Korrekturen an der Systembettung passte
der Lauf perfekt.
Zur
Überprüfung der freien Laufschwingung nahm ich eine hundert Schweizer
Franken Note und wickelte sie um den Lauf. Ich konnte die Note bis zur
Visierschiene ohne Widerstand durchziehen. Phantastisch – der Lauf ist
absolut ohne Kontakt mit dem Schaft.
Konzeption & Realisation: Collani Interactive |