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Karabiner K-31 Jagd
Gedanken
Vor
genau zwölf Jahren, als die große Manie auf die neue Wunderwaffe
Sturmgewehr 90 (PE90) ausbrach, hatte ich mir einen Karabiner 31 erstanden.
Diese Waffe kostete mich ein Butterbrot. Der Verkäufer hatte gesagt, die niemand mehr einen Karabiner kaufen möchte. Er hatte mir eine Waffe
ausgesucht, dass im eidgenössischen Zeughaus in Zürich, Abteilung
Scharfschützen, eingelagert war.
Zu
dieser Waffe hatte ich ein Schussbild erhalten, das vielversprechend
aussah. Der Karabiner schoss sehr präzise. Aber mit dem Original-Schaft
hatte ich einfach Mühe. Im Jahre 2000 hatte ich einen zweiten Karabiner
erstanden. Dieser war für meine Lebenspartnerin bestimmt. Und dieser wurde
für das Projekt Schäftung ausgewählt. Da
ich auch Jäger bin, war es ganz natürlich, dass die Gedanken einer
Jagdschäftung aufkamen. Denn die Schweizer Ordonnanzmunition steht in
keinem preislichen Vergleich mit anderer Munition. Also war es auch ganz im
wirtschaftlichen Sinne, dass das Projekt Jagdschäftung gestartet wurde.
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