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Karabiner K-31 Jagd

Form und Abmessungen

Meine Lebenspartnerin ist eine ziemlich zierliche Person. Ich nahm die Masse ihrer Arme. Die Form der Schäftung habe ich von Blaser genommen. Als Besitzer eines Repetierers Modell R93 konnte ich sagen, dass diese Form sehr angepasst saß.

Blaser R93 Luxus

In der Werkstatt meines Vaters konnte ich das rohe Stück hobeln. Dies war nur möglich mit einer professionellen Hobelmaschine.

So nahm ich Papier und Bleistift und kopierte die Grundform des Schaftes. Dabei passte ich im Bereiche des Magazinschachtes an die Breite des K-31ers an. Für den hinteren Teil des Schaftes hatte ich genügend Reserve.

 

Bei einem Ostschweizer Holzhändler hatte ich ein 2.5 Meter langes Nussbaumstück gefunden. Der Preis für dieses Stück betrug CHF 130.--. Die Holzqualität war sehr gut. Der Feuchtigkeitsanteil war sehr tief, da dieses Stück lange gelagert worden war. Aus diesem Stück kann ich drei Schafte herstellen. Also nahm ich eines der drei Stücke, übertrug die Form und schnitt die Grundform mittels Bandsäge. Dies sah dann so aus:

             

Für alle Masse der Systembettung, Laufbettung, Magazin- und Abzugs-Aussparung stand der original Schaft des Karabiners 31 zur Seite. Als nächster Schritt stand die Aussparung des Magazins und des Abzuges an. Dazu verwendete ich die Bohrmaschine. Ich bohrte an jeder Ecke der Magazinaussparung jeweils ein Loch mit dem 4mm Bohrer.

Danach spannte ich eine Metallsäge ein und sägte manuell die Aussparung aus. Mit dem 12mm breiten Stechbeitel nahm ich die notwendigen Detail- und Feinarbeiten vor. Das Zwischenresultat Magazinkasten und Abzug sah dann so aus:

 

 

 

 

Die Laufbettung stand nun an. Das wahrscheinlich Wichtigste an einer gut schießenden Büchse ist wohl die Laufbettung. Ziel ist es, dass der Lauf frei schwingen kann. Um die Laufbettung so sauber wie möglich zu bohren, habe ich einen 30mm Holzbohrer verwendet.  

 

 

 

 

 

 

 

Ein Reststück, das übriggeblieben war, habe ich mittels Zwinge mit dem Vorderschaft zusammengeschraubt. Danach habe ich frontal gebohrt, so dass das Reststück und der Schaft jeweils eine Hälfte des Bohrers in Anspruch genommen haben. Anschließend hatte ich die Systembettung mittels rundem Stechbeitel herausgeschnitzt. Diese manuelle Arbeit beanspruchte sehr viel Zeit. Den quadratischen Block der Systembettung hatte ich mit dem Dremel-Tool herausgefräst. Immer und immer wieder hatte ich den K-31-Lauf genommen und versucht einzupassen. Als dieser Arbeitsschritt fertig war, sah das Ganze so aus:

Als dann alles ohne Schrauben passte, maß ich die Schrauben-Löcher aus und bohrte dementsprechend.

 

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