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Die Jagd in Afrika
Üben, üben üben...Unser heimisches Wild ist edel. Als verantwortungsbewusster Jäger ist eines der größten Pflichten, waidgereicht zu jagen. Dazu gehört auch das waidgereichte Schießen. Viele meiner Jagdgenossen sind aber leider viel zu wenig auf dem Schießstand. Manchmal sehe ich Trefferbilder, die mir das Grausen kommen. Waidwundschüsse, Krellschüsse und Pansenschüsse sind nicht selten. Voraussetzung für sicheres Schießen ist das Kennen und Beherrschen der persönlichen Waffe. Ein dreiblättriges Kleeblatt auf einhundert Meter im Kaliber 10.3x60R... Die Waffe soll in Fleisch und Blut beherrschbar sein. Jede Manipulation muss im Schlaf beherrscht sein. Zusätzlich muss aus verschiedensten Positionen der Schuss auf unser Wild sicher abgegeben werden können. Es wird nicht verlangt, dass man fünfzig Mouchen hintereinander schießen kann, aber die „Bierdeckel-Trefferzone“ muss einfach getroffen und gehalten werden - egal aus welcher Position. Meine Lieblingsposition ist sitzend angestrichen. Nichtsdestotrotz muss die stehend angestrichene Position ebenso geübt werden, wie die stehende freihändige Position. Das Schießen vom Stock habe ich auch geübt. Dabei ist mir aufgefallen, dass meine Treffer meistens ein bisschen links versetzt sind. Mein Munitionsverbrauch während eines Jahres mit meiner Jagdwaffe beträgt so um die fünfhundert Schuss. Als erfahrener dreihundert Meter Schütze kommen gut und gerne nochmals ca. zweitausend Schuss hinzu. Die Schießanlage in Embrach ist prädestiniert. Die Anlage besitzt verschiedene Distanzen. Die Rehbock-Scheibe ist auf hundert Meter. Dazu hat es eine Gams-Scheibe, die auf einhundertfünfzig Meter steht. Der laufende Überläufer ist auf sechzig Meter und ist eine sehr gute Übung, um auf flüchtiges Wild zu üben.
Konzeption & Realisation: Collani Interactive |