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Die Jagd in Afrika

Die Ankunft in der Jagdfarm

Am Donnerstag, 4. Juli wurden wir frühmorgens von den Sonnenstrahlen geweckt. Nach einem ausgiebigen Namibianischen Frühstück hieß es das Gepäck bereitzustellen. Denn Gudrun Heger, die Frau des Jagdführers, würde uns so gegen Mittag abholen. Wir wollten ja noch kurz in die Stadt um noch welche Besorgungen zu machen. Um 11 Uhr war inzwischen Gudrun eingetroffen, so dass wir das Gepäck im Wagen verstauen konnten. Danach wurden wir zum Lunch eingeladen. Zwei der drei Kinder der Familie Heger waren auch dabei. Nicolai und Nadja, zwei Teenagers, wie es im Bilderbuch steht. Frank Heger, unser PH, hatte leider nicht sehr viel Zeit, da er an einer wichtigen Sitzung über die Verwaltung der Conservancies teilnehmen musste. Und als Präsident des NAPHA (Namibian Professional Hunters Association) musste er die Belange der Jagd, Natur und Umwelt vertreten. 

Jagd- und Gästefarm Otjiruse

Jagdfarm Otjiruse

Nachdem wir nochmals eine Stunde für uns Zeit hatten, wurden wir von Gudrun aufgepickt. Die Fahrt von Windhoek nach Okahandja dauerte ca. 50 Minuten. Auf den Weg dorthin wurden wir Karl Reiser, Taxidermist in Windhoek, vorgestellt. Da hatten wir wirklich zum ersten Mal Berührung mit dem Afrikanischem Wild. Viele der Trophäen werden von dieser Präparationsfirma erstellt. Sogar eine Elch-Trophäe war in Bearbeitung durch Karl Reiser. Ich hatte kurz die Möglichkeit, mit ihm über die Munition zu fachsimpeln. Er hatte den Wunsch, dass ich von Europa aus eine Schachtel Geschosse von Norma im Kaliber 9.3mm Oryx im Gewicht von 19.3 Gramm mit nach Namibia mitbringen könnte. Dies scheiterte jedoch an den Lieferschwierigkeiten.

Die letzten fünfzehn Minuten Fahrt zur Jagdfarm brachten uns durch das Jagdgebiet. Dabei hatten wir bereits Anblick von Wild. Oryx und Kudu Kühe mit Kälbern haben wir gesehen. „Mensch – wenn das wirklich so viel Wild gibt, was soll ich sagen, wenn es dann hell ist?“ dachte sich Collani. Als wir in die Gästefarm Otjiruse angekommen waren, war es bereits Zappaduster. Gernold, der jüngste Sohn der Familie erwartete uns Zuhause. Das Gästezimmer war sehr ordentlich, stilvoll und geschmacksvoll eingerichtet. Hier draußen inmitten des afrikanischen Busches erwartete ich ganz und gar nicht so ein Luxus.

  

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Konzeption & Realisation: Collani Interactive