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Die Jagd in Afrika
GedankenEs
sind schon einige Jahre her, als ich Gedanken für eine Jagd-Reise nach
Afrika hege. Auslöser für die Entscheidung war garantiert das letzte Jahr
2001. Wegen meinen Diplomprüfungen hatte ich im Herbst 2001 all mein
Urlaub für das Lernen geopfert. Dabei hatte ich gewaltiges Jagd-Fieber.
Aber eben – man kann nicht alles haben. Meine Lebenspartnerin unterstützte
mich, wo es nur ging. Es war eine harte Zeit, die Monate August bis
Dezember 2001. Ich hatte mir geschworen, dass ich mir und ihr – also uns
- ein wunderbares Geschenk machen möchte. Immer und immer wieder suchte
ich im Internet verschiedenste Artikel über die Jagd im südlichen Afrika.
In Internet-Foren hatte ich so viele Ratschläge und Möglichkeiten
gelesen. Dann hatte ich eine Frage ins Netz reingestellt, und prompt wurde
mir geholfen. Während
den Wintermonaten gedieh die Idee und sie wurde immer konkreter.
Unterschiedlichste Internet-Adressen hatte ich ausgesucht, Notizen gemacht,
weitere Suchen gestartet und in Jagd-Foren gestöbert. Durch eine
Forums-Teilnehmerin, die selber ein Revier in Deutschland besitzt, wurde
mir eine Jagd-Farm in Namibia vorgeschlagen. Die Otjiruse-Jagdfarm liegt 55
km westlich von Okahandja am Sneyrivier, einem Trockenfluss mit einigen der
größten Anabäumen Namibias und ca. 170 km nordwestlich von der
Hauptstadt Windhoek. Frank und Gudrun Heger sind wahrhaftig hilfsbereit.
Nachdem ich via Email Kontakt aufgenommen hatte, hatten sie sich immer Zeit
für mich genommen. Meine Wunschliste über die gewünschten Tierarten war
eigentlich sehr schnell gefunden. Ganz zuoberst wollte ich einen
Oryx-Bullen, einen Kudu-Bullen, ein Impala und, wenn es noch geht ein
Warzenschwein. Die Liste der gewünschten Tierarten hatte ich mit meiner
Lebenspartnerin abgesprochen. Sie ist Nicht-Jägerin, was aber ganz und gar
nicht hinderlich ist, weil sie ganz passabel mit der Waffe umgehen kann. In
der Zwischenzeit trifft sie mit der schweizerischen Ordonnanzwaffe besser
als ich.
Swakopmund
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